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MPU Vorbereitung

Günter Faßbender in Grevenbroich

Aktueller Hinweis


 

Meine MPU-Beratung ist wieder geöffnet.

Ich eröffne meine MPU-Beratung unter 2G+ Regeln bzw. für geboosterte Personen. Ich selbst bin gegen Covid 19 vollständig geimpft.

Selbstverständlich achte ich auf die Einhaltung der Hygieneregeln und der Mindestabstände. Die einzelnen Termine sind so gelegt, dass es weder zu Wartezeiten noch zu Begegnungen zwischen den Klienten kommt.

Sollten Sie in einem Risikogebiet gewesen sein, Erkältungssymptome haben oder positiv auf das Virus getestet worden sein, kommen Sie bitte vorerst nicht.

Achten Sie auf den Mindestabstand und die Hygienebestimmungen.

Das Tragen einer FFSP-Maske ist vorgeschrieben und dient Ihrem und meinem Schutz.

Sie werden sehen, dass Sie keine Angst vor der MPU haben müssen. Ausreichende Selbstreflexion und Vorbereitung auf die MPU erhöhen die Erfolgsaussichten.

Der Führerschein ist weg. Fahrt unter erhötem Alkohol oder Drogen, vermehrte Punkte und Straftaten in Verbindung mit dem Straßenverkehr führen zum Entzug der Fahrerlaubnis. Das Gericht entscheidet über die strafrechtliche Dauer des Entzugs und finanzieller Strafen. Die Speerfrist bestimmt, wann ihnen frühestens der Führerschein wieder erteilt werden darf. Über die Voraussetzungen der Neuerteilung des Führerscheins entscheidet das Straßenverkehrsamt. Bestehen Zweifel an der Fahreignung wird eine MPU angeordnet. Nutzen sie daher die Zeit und klären sie schon in der Sperrzeit, ob sie eine MPU benötigen. Das MPU-Gutachten soll die Zweifel ausräumen und eine positive Prognose zum zukünftigen Verkehrsverhalten des Betroffenen liefern. Hierzu müssen belegbare Hinweise auf stabile Einstellungs- und Verhaltensänderungen vorliegen.

Nach Entzug der Fahrerlaubnis sollten Sie direkt aktiv werden!

Klären Sie in der Führerscheinstelle, ob Sie mit einer MPU rechnen müssen.
Warten Sie nicht die Speerfrist ab. Auch nach Ablauf der Speerfrist sollten Sie die Neuerteilung des Führerscheins erst beantragen, wenn sie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche MPU erfüllt haben. Sollten Sie die Wiedererlangung schon beantragt haben, bieten Sie beim Straßenverkehrsamt um entsprechende Verlängerung der Zeit bis Sie das MPU-Gutachten einreichen müssen.

Der Führerscheinentzug und die Auflage zur MPU sind keine Strafe sondern eine „vorbeugende Maßnahme“

Das MPU-Gutachten soll die

        „Eignungszweifel“

der Straßenverkehrsbehörde  ausräumen. 
   

                       

Die Rückfallquoten bei Alkohol am Steuer:

Ca. 1/3 nach 5 Jahren

Ca. ½ nach 10 Jahren

Daher heißt es nicht „im Zweifel für den Angeklagten“ sondern „im Zweifel für den Schutz der Allgemeinheit“

Mythen über die MPU die Sie kennen sollten

Bei der MPU fallen die Meisten durch.

Es ist reine Glückssache die MPU zu bestehen.

Etwa 60 % der Betroffenen bestehen die MPU beim ersten Mal. Die Betroffenen, die durchfallen, haben sich zu 80% nicht genügend auf die MPU vorbereitet.


Man kann die Antworten auf die Fragen bei der MPU vorher auswendig lernen.

Es gibt kein Fragenkatalog zur MPU und noch weniger passende Antworten. Gutachter merken sehr schnell, wenn jemand versucht mit „Wunschantworten“ zu glänzen.


Vor der MPU trinkt man sich am besten Mut an oder raucht sich einen Joint um locker zu bleiben (kommt tatsächlich vor).

Falls Sie dies machen, sind Sie schon so gut wie durchgefallen. In der MPU werden Alkohol- und Drogentest durchgeführt. Nutzen Sie das Geld lieber für eine gute MPU-Vorbereitung.


Für die MPU muss man auf jeden Fall zwölf Monate abstinent leben.

Eine zwölfmonatige Abstinenz ist nicht in jedem Fall erforderlich. Wenn Sie noch in der Lage sind, ihren Alkoholkonsum dauerhaft zu reduzieren und kontrolliert mit Alkohol umzugehen, ist keine Abstinenz notwendig. Allerdings wird dies sehr schwierig, wenn Sie mit über 2 Promille gefahren sind.
Bei harten Drogen ist die Abstinenz immer erforderlich.


Dem Gutachter bei der MPU kann ich „einen vom Pferd“ erzählen.

Vorsicht, die Gutachter kennen die meisten Geschichten vom Pferd. Zudem sind Gutachter darauf geschult sehr schnell zu erkennen, wenn jemand versucht ihnen eine Geschichte zu erzählen. Der wichtigste Ratschlag für das Bestehen der MPU ist

           „bleiben Sie bei der Wahrheit“!

Die teuerste Vorbereitung ist die Beste


Eine gute Vorbereitung auf die MPU muss nicht teuer sein. Die eigene und ehrliche Auseinandersetzung mit den Hintergründen des Führerscheinentzugs und den notwendigen Veränderungen ist viel wesentlicher, als der Preis, den Sie für eine Vorbereitung investieren.
Selbst auf die positiven Bewertungen der Vorbereitungsstellen kann man sich nicht verlassen. Die lassen sich heutzutage kaufen.  Negativbewertungen kann man löschen lassen.


 

Worauf kommt es bei der MPU an?


 

Haben Sie eine gründliche und selbst­kritische Aufarbeitung der verkehrsbezogenen Vorgeschichte und der Voraus­setzungen Ihres Fehlverhaltens geleistet?

Haben Sie ein angemessenes Problembewusstsein entwickelt und sich hinreichendes Wissen zum Bereich Alkohol trinken/Drogenkonsum und Fahren angeeignet?

Welche Änderungen haben Sie in Ihren Einstellungen, in Ihrem Verhalten sowie in Ihrer allgemeinen Lebensführung erreicht, um einen erneuten unkontrollierten Alkoholkonsum/Drogenkonsum künftig auszuschließen?

Sind die von Ihnen eingeleiteten Änderungen hinreichend tragfähig und stabil?

Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung

Hütten Sie sich vor Erfolgsgarantien.

Selbst, wenn sie die Vorbereitung erst nach bestandener MPU zahlen müssen, ist dies keine Garantie, dass Sie die MPU bestehen.

Auch der ADAC sagt:

"Hände weg bei Erfolgsgarantie!"




Hütten Sie sich ebenso vor passende Antworten auf MPU-Gutachterfragen für viel Geld. Die kennen die Gutachter auch!!


Termine auch am Wochenende

Individuelle Vorbereitung
in Einzelgesprächen
 

Gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn 


Günter Faßbender

Gesprächspsychotherapeut

Suchttherapeut

MPU-Berater


Da Sie mich telefonisch nur schlecht erreichen, senden Sie mir bitte eine Mail:

Mail:  info@mpu-vorbereitung-gf.de


Anschrift:
Markgrafenstrasse 4, 
41515 Grevenbroich

In meiner 38-jährigen Arbeit als Suchttherapeut in einer Fachambulanz für Suchtkranke habe ich mit vielen Menschen gearbeitet, die ihren Führerschein in Folge erhöhten Suchtmittelkonsum verloren hatten.

Der Schwerpunkt der Beratung und Therapie lag in der Klärung und Aufarbeitung der Hintergründe des vermehrten Alkohol- oder Drogenkonsums.

Hierum geht es auch bei der Vorbereitung einer Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU).

 

Umfang der Vorbereitung/ Kosten:


 

Das Klärungsgespräch   


Zunächst ist es wichtig, dass Sie in einem Klärungsgespräch die Ursachen und Hintergründe analysieren, die zur Fahrt unter Alkohol-/Drogenkonsum geführt haben. Hieraus ergibt sich, ob und über welchen Zeitraum Sie Abstinenznachweise benötigen.
Zudem dient das Klärungsgespräch dazu, für Sie zielgerichtete und persönliche Vorbereitungsstrategie zu entwickeln.

Bitte bringen Sie zum Klärungsgespräch alle relevanten Unterlagen mit!
Nach dem Klärungsgespräch zeigt sich, ob Sie zu mir Vertrauen finden können und Sie mit mir Ihre MPU vorbereiten möchten.

 

Ordnen Sie sich selber ein

Die wesentlichen Fallgruppen/Hypothesen in der MPU
(Urteilsbildung in der Fahreignungsbegutachtung,3.Aufl., Kirschbaum Verlag 2013)

Fallgruppe/Hypothese A1 -Untersuchungsanlass Alkohol

"Es liegt eine Alkoholabhängigkeit vor. Eine Entwöhnungstherapie oder eine vergleichbare, in der Regel suchttherapeutische unterstützende Problembewältigung hat zu einer stabilen Alkoholabstinenz geführt."

Nach einer ambulanten oder stationären Behandlung ist in der Regel eine 12- monatige Abstinenz (mit Abstinenzschecks) erforderlich.

Fallgruppe/Hypothese A2 -Untersuchungsanlass Alkohol

"Der Klient ist nicht  dauerhaft in der Lage, mit Alkohol  kontrolliert umzugehen. Er verzichtet deshalb konsequent, zeitlich unbefristet und stabil auf den Konsum von Alkohol."

Auch ohne das eine Alkoholabhängigkeit bekannt ist wird eine dauerhaft abstinente Lebensführung erwartet. Vor der MPU ist eine 12-monatige Abstinenz (mit Abstinenzschecks) erforderlich.

Fallgruppe/Hypothese A3 - Untersuchungsanlass Alkohol

"Es lag eine Alkoholgefährdung vor (hohe Alkoholgewöhnung, unkontrollierte Trinkphasen, Entlastung-/Problemtrinken). Der Klient hat aufgrund eines angemessenen Problembewusstseins sein Trinkverhalten ausreichend verändert, sodass von einem dauerhaft kontrollierten Alkoholkonsum ausgegangen werden kann."

Der Betroffene ist noch in der Lage sein Alkoholtrinkverhalten dauerhaft und stabil zu verändern, so dass eine Abstinenz nicht für erforderlich gehalten wird. Zumindest 1/2 Jahr bis zur MPU um verändertes Trinkverhalten und notwendige Verhaltensänderungen zu stabilisieren.

Fallgruppe/Hypothese D1- Untersuchungsanlass Drogen

"Es liegt eine Drogenabhängigkeit vor. Eine Entwöhnungstherapie oder eine vergleichbare, in der Regel suchttherapeutische unterstützte Problembewältigung hat zu einer stabilen Drogenabstinenz geführt."

Bei bekannter Drogenabhängigkeit ist nach einer stationären oder ambulanten Behandlung eine mindestens 1 jährige Abstinenz (mit Abstinenzschecks) erforderlich.

Fallgruppe/Hypothese D2- Untersuchungsanlass Drogen

"Es liegt eine fortgeschrittene Drogenproblematik vor , die sich im missbräuchlichen Konsum von Suchtstoffen, in eine polyvalenten Konsummuster oder auch im Konsum suchtpotenter Drogen gezeigt hat. Sie wurden aufgearbeitet und Drogenabstinenz wird ausreichend lange und stabil eingehalten."

Auch ohne bekannter Drogenabhängigkeit wird bei Mischkonsum und Konsum harter Drogen eine therapeutische Aufarbeitung und mindestens 1-jährige Abstinenz (mit Abstinenzschecks) erwartet.

Fallgruppe/Hypothese D3 - Untersuchungsanlass Drogen

"Es liegt eine Drogengefährdung ohne Anzeichen einer fortgeschrittenen Drogenproblematik vor. Ein ausreichend nachvollziehbarer Einsichtsprozess hat zu einem dauerhaften Drogenverzicht geführt."

"Der Klient konsumierte häufiger oder gewohnheitsmäßig ausschließlich Cannabis und/oder nur gelegentlich eine Droge mit einer höheren Suchtpotenz und Gefährlichkeit als Cannabis."

Hier ist eine halbjährige Abstinenzzeit (mit Abstinenzschecks) erforderlich.

Fallgruppe/Hypothese D4- Untersuchungsanlass Drogen

"Ausschließlicher und gelegentlichen Cannabiskonsum. Eine Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss kann auch bei ggf. fortbestehendem Konsum zuverlässig vermieden werden."

Klienten die nur unregelmäßig Cannabis konsumiert haben und noch in der Lage sind Cannabiskonsum und Verkehrsteilnahme zu trennen.

Fallgruppe/Hypothese V1-Untersuchungsanlass psychosoziale Störung

"Der Klient hat aufgrund einer generalisierten Störung der emotionalen und sozialen Entwicklung (z.B. Störung der Persönlichkeit) vermehrt oder erheblich gegen strafrechtliche und ggf. auch verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen.
Er zeigt nach einem nachvollziehbaren, in der Regel therapeutisch unterstützten Veränderungsprozess nun keine grundsätzlich antisozialen Einstellungen (mehr), ist zur Einhaltung relevanter sozialer Normen und gesetzlichen Bestimmungen motoviert und konnte dies auch bereits erfolgreich über einen längeren Zeitraum umsetzen."

Fallgruppe/Hypothese V2- Untersuchungsanlass psychosoziale Störung

"Der Klient hat aufgrund problematische und verfestigter Verhaltensmuster bei verminderter Anpassungsfähigkeit vermehrt oder erheblich gegen verkehrs- und/oder strafrechtliche Bestimmungen verstoßen. Er ist sich mittlerweile, zumeist mit fachlicher verkehrspsychologischer Unterstützung, dieser Zusammenhänge bewusst geworden und konnte angemessene alternative Bewältigungsstrategien entwickeln und stabilisieren, sodass er nun über eine ausreichende Selbstkontrolle bei der Einhaltung von Verkehrsregeln verfügt."

Fallgruppe/HypotheseV3- Untersuchungsanlass psychosoziale Störung

"Der Klient hat aufgrund von Fehleinstellungen gegenüber Regelbeachtung bei verminderter Anpassungsbereitschaft und aufgrund problematischer Fahrverhaltensgewohnheiten vermehrt oder erheblich gegen verkehrsrechtliche ggf. auch strafrechtlichen Bestimmungen verstoßen. Es ist mittlerweile jedoch eine weitreichende Einstellungs- und Verhaltensänderung eingetreten, sodass er über eine ausreichende Selbstkontrolle verfügt."


Akteneinsicht in der Führerscheinstelle

Sie können einen Termin vereinbaren um persönlich Einsicht in Ihre Führerscheinakte zu erhalten. Wenn Sie keine Kopie der Akte erhalten können, nehmen Sie Schreibzeug und Papier mit und notieren sie sich die Delikte die in der Akte stehen. Kopieren Sie die Akte mit Ihrem Handy. Ein Anwalt kann eine Kopie der Akte anfordern.
Die Gutachterstelle erhält Ihre Akte vor der MPU und nimmt darauf Bezug. Daher sollten Sie wissen was in Ihrer Akte steht.

 

Insgesamt 6 verkehrstherapeutische Vorbereitungsgespräche

In der Vorbereitung auf die MPU geht es um das, was auf Sie zukommt, Das Suchtmittel und deren Wirkung bei der Führung eines KFZ sowie die Klärung und Festigung der notwendigen Verhaltens- und Einstellungsänderungen.

Das Klärungsgespräch/Kennenlerngespräch kostet 50 Euro. Hiernach können Sie entscheiden, ob Sie bei mir Ihre MPU-Vorbereitung absolvieren. Die 6 verkehrstherapeutische Vorbereitungsgespräche kosten insgesamt 400,00 Euro.


Umfangreiches Informations- und Arbeitsmaterial erhalten Sie von mir kostenfrei.


 

MPU-Stellen bieten kostenlose Informationsabende an. Hier kann man anonym teilnehmen und sich über die Grundlagen informieren.

Ich möchte Sie nicht nur dabei unterstützen die MPU erfolgreich zu bestehen, sondern auch eine gute Basis zu schaffen, dass Sie Ihren Führerschein in Zukunft nicht wieder verlieren. Etwa 18% aller Betroffenen sind "Wiederholungstäter".
 
Sie können sich auch an mich wenden, wenn Sie bei der MPU durchgefallen sind. Senden Sie mir das negative Gutachten und ich werte dieses aus, so dass ich Ihnen sagen kann, was der Grund für die negative MPU war. Diese Analyse ist kostenlos.


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